Jahreshauptversammlung

Gleich dreimal gefordert

Mümlingtal-Musikanten stehen Großkonzerte ins Haus

MÖMLINGEN. Etlichen Herausforderungen müssen sich die Mümlingtal-Musikanten in diesem Jahr stellen. Wie bei der Generalversammlung dieser Tage deutlich wurde, gilt es drei große Konzerte zu meistern.
Zunächst sind die 36 Musiker beim bayerischen Landesmusikfest in München gefordert, wo sie am Wertungsspielen teilnehmen. Es folgen im weiteren Verlauf des Jahres ein Gemeinschaftskonzert mit dem Musikverein Mömlingen und das traditionelle Dreikönigskonzert.

Aber auch das vergangene Jahr war mit 25 Auftritten für die Mümlingtal-Musikanten sehr ereignisreich, wie Abteilungsvorsitzender Christian Lieb bilanzierte: »Wir haben drei Musikfeste besucht, waren auf zwei Faschingsumzügen und haben für die Kirchengemeinde und andere Vereine gespielt.« Auch die selbst organisierten Veranstaltungen seien gut angekommen – allen voran die Maibaumaufstellung und das Dreikönigskonzert.

Im vergangenen Jahr übernahm Christian Gerling die Vertretung für den Dirigenten des Jugendorchesters Andreas Fath. Unter seiner Leitung hatten die 16 Jungmusiker vier öffentliche Auftritte. Gerling wird das Jugendorchester auch in Zukunft leiten.
Das neue Ausbildungssystem, das vor einem Jahr eingeführt wurde, hat in Mömlingen Anklang gefunden, so Christian Lieb. Sieben Kinder belegten den Kurs »Musikalische Früherziehung« bei Claudia Roth. Ab September wird darauf eine musikalische Grundausbildung aufbauen, nach der die Kinder ein Instrument erlernen können. »Das Ergebnis dieses Ausbildungssystems wird erst in einigen Jahren zu sehen sein«, erklärte Lieb.
Dass den Mümlingtaler Musikanten die Jugendarbeit wichtig ist, wurde bei den Ausführungen von Jugendleiter Stefan Specht deutlich. Er berichtete vom traditionellen Zeltlager, einer Filmnacht und anderen Aktionen für und mit den jungen Musikern.

Bei der Generalversammlung standen Neuwahlen nicht auf der Tagesordnung, der Abteilungsvorsitzende fachte aber bereits jetzt die Diskussionen an: Er werde sein Amt im nächsten Jahr aus persönlichen und beruflichen Gründen zur Verfügung stellen. »Wenn es gewünscht wird, werde ich aber in irgendeiner Form weiter im Vorstand mitarbeiten«, machte Lieb den Anwesenden Mut.

mor (erschienen im Main-Echo vom 17.3.2005)